Angst

Angst gehört zu den grundlegenden Gefühlen unseres Menschseins. Genau so wie Liebe, Wut oder Traurigkeit. Grundsätzlich ist Angst überlebensnotwendig, denn sie macht uns auf Gefahren aufmerksam, die unsere Gesundheit oder unsere Existenz gefährden können. Manchmal allerdings wird auch „Fehlalarm“ ausgelöst: Wir haben Angst, obwohl die Situation objektiv nicht gefährlich ist. Zum Beispiel, in dem wir uns eine kommende Situation (und sei es die nächste Panikattacke) in allen negativen Eventualitäten vor unserem inneren Auge ausmalen und uns quasi damit selbst erschrecken.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir uns also erschrecken? Immer das Gleiche: das autonome Nervensystem wird in Gang gesetzt. Automatisch. Um die betreffende Person, die sich erschreckt hat, auf Kämpfen oder Flüchten vorzubereiten. Macht ja sehr viel Sinn bei einer realen Gefahr…Dafür wird u.a. Adrenalin ausgeschüttet, weil das den Herzschlag beschleunigt, um den dringend erforderlichen Sauerstoff recht zügig (da ja Gefahr droht) zu den Muskeln zu transportieren, die den Sauerstoff für eine erfolgreiche Muskelarbeit benötigen. Dass Sie dabei u.a. schwitzen, Herzklopfen verspüren, die Muskeln zittern, die Pupillen der Augen sich erweitern, um das Sehfeld zu vergrößern, Sie keinen Appetit mehr haben bzw. Darm und Blase nach Entleerung drängen, sind ganz normale Symptome bzw. Begleiterscheinungen, die Sinne des Kampf-Flucht-Modus ihren Sinn haben.

Wenn dies zu oft passiert, zum Dauerzustand wird und das Leben beeinträchtigt, ist es höchste Zeit sich den Ursachen zu widmen und therapeutisch aufzuarbeiten sowie Strategien im Umgang mit der Angst zu erlernen.

Eine wichtige Sache dazu möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: fangen Sie an zu laufen. Es ist durch viele wissenschaftliche Studien bewiesen, dass bei Angst Bewegung ein sehr gutes nebenwirkungsfreies „Medikament“ ist. Das Adrenalin, was bei Angst automatisch dem Körper zur Verfügung gestellt wird, um kämpfen oder flüchten zu können, wird oft nicht „verwertet“, weil wir vor Angst nichts tun. Deshalb: Laufen Sie! Machen Sie den ersten Schritt! Probieren Sie es aus.

Therapie bei Beate Germeroth-Reichardt

Jeder Mensch ist anders. Individuell erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam, wie sich eine Therapie oder Beratung gestalten soll.

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